Das Gute am Abschiednehmen


POSTED BY 29-09-2017
  by Bruce Enemark





Die Patpatar-Gemeinde

Positionierung durch Abschiednehmen

Um die Unerreichten zu erreichen, ist es manchmal notwendig, Abschied zu nehmen und sich neu zu positionieren. Die Missionare Aaron und Lori Luse sind in diesem Jahr in Papua-Neuguinea genau durch diesen Prozess gegangen.

„Nach über 14 Jahren, die wir unter den Patpatar gelebt haben, nehmen wir Abschied wie von unseren Freunden und der gesamten Patpatar-Familie“, schrieb Aaron. „Im Jahr 2003 zogen wir in ihr Dorf. Wir kannten weder ihre Sprache noch die Kultur. Wir wollten von ihnen lernen und Beziehungen zu ihnen aufbauen. Unser Ziel war es, ein Alphabetisierungsprogramm in ihrer Sprache zu entwickeln, um ihnen dann das Lesen und Schreiben beizubringen. Wir wollten das Wort Gottes in ihre Sprache übersetzen, damit sie es selbst lesen können. Schließlich beabsichtigten wir, sie im Wort Gottes zu unterrichten, damit eine lebendige Gemeinde entstehen kann.“

Sie brauchen uns nicht mehr

Man muss sich Ziele setzen und sich dann daranhalten. Das ist geschehen. In den Bereichen der Alphabetisierung und der Übersetzung wurde einiges erreicht, ebenso bei dem Lese- und Schreibunterricht, sodass die Patpatar inzwischen die Bibel selbst lesen können.

Was die Patpatar als Gemeinde selbst betrifft, da existiert inzwischen eine solide, wachsende Kerngruppe von Christen. Sie wurden durch den größten Teil der Bibel gelehrt und stehen fest in der Wahrheit. Älteste und Diakone wurden eingesetzt. Sie brauchen nun keine vollzeitigen Missionare mehr.

Der Abschied

„Es ist Zeit, uns zu verabschieden. Wir wollten immer so arbeiten, dass wir eines Tages hier überflüssig werden. Und es war immer unser Ziel, eine Patpatar-Gemeinde zu gründen, die auf eigenen Füßen stehen kann und nicht von Missionaren abhängig bleibt. Das ist geschehen.

Im Mai haben wir unser Haus verschenkt, uns von der Gemeinde verabschiedet und sind dann aus dem Dorf gezogen. Wir mussten uns auch von Madonna, die acht Jahre lang unsere Mitarbeiterin war, verabschieden.“

Aber es gibt etwas Gutes am Abschiednehmen. Die Patpatar haben ihren Auftrag angenommen. Sie wollen die Arbeit in ihrer eigenen Volksgruppe und darüber hinaus fortsetzen.

Bete für die Patpatar und die Luses, danke!


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