Alphabetisierung muss sein


POSTED BY 27-06-2014
  by Rosie Cochran





Lesen lernen ist unerlässlich für den Bau einer geistlich reifenden Gemeinde.

„Alphabetisierung ist noch immer ein wesentlicher Bestandteil bei der Gründung einer Gemeinde“, sagt Francois Hattingh, ein Missionar unter den Mwinika, einer Volksgruppe in Mosambik. Die Bibel zu übersetzen und zu lehren, ist schon ein Fulltime-Job, aber darüber hinaus sind die Missionare von New Tribes Mission auch bestrebt, den Menschen dabei zu helfen, selbst das Wort Gottes studieren zu können. Doch wenn die nicht zuvor lesen und schreiben gelernt hätten, wäre das unmöglich.

Ein revidiertes Alphabetisierungsprogramm

Auch bei den Tigak in Papua-Neuguinea erkannten die Missionare, wie wichtig es ist, einen revidierten Alphabetisierungskurs zu lehren. Viele Tigak können in ihrer eigenen Sprache weder lesen noch schreiben. „Wir sind dankbar, dass ihr für uns betet. Der Lese- und Schreibunterricht verläuft gut. Die Teilnehmer machen kontinuierlich Fortschritte und sind in ihrer Teilnahme meist konsistent. Aimee Hedrick wird die erste Klasse während der nächsten vier Monate weiter an jedem Vormittag der Woche unterrichten“, schreibt Ned Beall. „Die Kursteilnehmer sind zwischen zwanzig und vierzig Jahre alt. Es ist eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung die jüngeren Männer lesen lernen.“

Alphabetisierung für einen Zweck

Parallel dazu übersetzt Ned die Bibel weiter in die Sprache der Tigak. Aktuell wurden der 2. Korintherbrief, die drei Johannesbriefe und der größte Teil des Johannesevangeliums auf ihre Richtigkeit überprüft und offiziell abgeschlossen. Damit sind nun etwa sechzig Prozent des Neuen Testaments fertiggestellt. Die Übersetzung der Bibel, der Lese- und Schreibunterricht, der Bibelunterricht und das Jüngerschaftstraining – das alles sind wichtige Bausteine, um die Einheimischen solch entlegener Regionen zu Jesus Christus und zu geistlicher Reife zu führen. Bitte bete, dass sie durch den Leseunterricht motiviert werden, gerne selbst das Wort Gottes zu lesen, und dass in ihnen der Wunsch wächst, selbst Leiter und Lehrer für die kommenden Klassen zu werden.

Gebetsanliegen:

- Bete für den Alphabetisierungsunterricht von Francois Hattingh, der als Missionar unter den Mwinika in Mosambik arbeitet. Bete, dass mehr Nacharbeitsmaterial ausgearbeitet und gedruckt werden kann.

- Die Volksgruppe der Tigak in Papua-Neuguinea erhält weiter Lese- und Schreibunterricht. Ned und Linn Beall bitten um Gebet, dass die Studenten freudig und regelmäßig am Unterricht teilnehmen.

- Die Missionarin Aimee Hedrick freut sich darauf, ein neues Alphabetisierungsprogramm unter den Tigak zu starten. „Sie sollen lesen und schreiben lernen, damit sie fähig werden, eigenständig Gottes Wort in ihrer eigenen Sprache zu lesen und es zu verstehen“, schreibt Aimee. Bete für den Unterricht.

- „Eine besondere Freude des Unterrichtens ist es, zu erleben, welche Begeisterung bei den Teilnehmern aufkommt, wenn sie die Bedeutung neuer Worte verstehen“, schreibt die Missionarin Joanna Jansma. Sie arbeitet bei den Nagi in Asien. Bete, dass die Nagi eines Tages Gottes Wort lesen und verstehen können.

- „Wir sind überzeugt, dass Alphabetisierung von entscheidender Bedeutung ist, wenn es eine geistlich reife Gemeinde unter den Landuma geben soll“, sagen auch Kirk und Yolanda Rogers, die unserem Herrn in Afrika dienen. Dieses Wissen treibt sie an, weiteres Unterrichtsmaterial für die Landuma auszuarbeiten, obwohl sie aus gesundheitlichen Gründen momentan in den USA sind.


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