Freunde, Sprachen, offene Türen


POSTED BY 25-04-2012
  by Dena McMaster





Die Missionare Kent und Jenny Schafer besuchten die Volksgruppe der Maindo mit dem Ziel, dort einen Platz zu finden, wo sie unten ihnen arbeiten könnten.

Ihre Reise dorthin war anstrengend und mühsam, wurde aber letztlich belohnt: Zu einigen Maindo konnten sie bereits eine Beziehung aufbauen. Nachdem eine Fähre sie über den Fluss gebracht hatte, machten sie einen LKW ausfindig, mit dem sie weiterfahren konnten.  Doch beim darauffolgenden Reiseabschnitt wurde es schwieriger.  Mit 60 anderen Mitreisenden warteten sie mehrere Stunden auf ein Boot, das sie flussaufwärts bringen sollte. Endlich war das Boot soweit und je acht Motor- und Fahrräder wurden mit hinein verfrachtet. Die Nachricht, dass das Boot sechs Stunden Verspätung haben würde, war bereits an den LKW-Fahrer, der auf der anderen Seite des Flusses auf die Passagiere wartete, geschickt worden, mit dem Auftrag, auf sie zu warten.

Diese Nachricht hat den Fahrer jedoch nie erreicht. Doch Gott hatte bereits dafür gesorgt, dass ein anderer LKW, der eine Ladung Holzstämme transportierte, Richtung Fluss unterwegs war. Und der kam genau zum richtigen Zeitpunkt bei ihnen an. So nahm dieser sie mit zu einem Motel, wo sie gegen Mitternacht noch ein Bett zum Schlafen bekamen.

Am nächsten Morgen gingen sie mit ihrer mosambikanischen Bekannten Marcia durch die Wohnsiedlung. Dort wurden sie Marcias Verwandten vorgestellt.

Eine Frau konnte ihren entsetzten Blick nicht von Schafers abwenden, bewegte sich langsam rüber auf Marcias Seite. Doch als Jenny sie dann auf Maindo grüßte, verwandelte sich ihr Gesichtsausdruck in ein freundliches Lächeln und sie grüßte erleichtert zurück. Es war wirklich hilfreich, dass Marcia die Schafers als ihre Freunde vorgestellt hatte.

Nachdem sie den ganzen Vormittag Leute besucht und mit ihnen geredet hatten, war ihnen klar, dass sie unbedingt noch den „regulo“, den „König“, besuchen mussten. In jeder Wohnsiedlung gab es einen Nachkommen eines Stammesältesten, der die Wohnsiedlung regierte und wie eine Bürgermeister das Sagen hatte. Der „regulo“ fühlte sich geehrt, dass Schafers von so weit hergekommen waren, um ihn zu besuchen.

Die Maindo freuten sich über Kents und Jennys Versuche, ihre Sprache zu sprechen. Und die beiden haben den Eindruck, dass Gott ihnen eine Tür geöffnet hat, um unter ihnen zu arbeiten.

Bete für sie und ihre Mission, den Maindo in Mosambik das Evangelium zu bringen.  


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