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Exposure-Trip nach Indonesien:
"Als wir in Frankfurt in das Flugzeug stiegen, hatte keiner von uns sieben Teilnehmern eine genaue Vorstellung davon, was uns erwarten würde. Unsere Teamleiter Paul Pries und Hansi Riesen nahmen uns mit auf die Spuren eines Missionars nach Indonesien. Doch welche Konsequenzen würde diese Reise auf unser weiteres Leben haben?
Wir schauten hinter die Kulissen der Unterstützungsarbeit auf der Insel Kalimantan und entdeckten: Ohne diese würde die Arbeit im Stamm überhaupt nicht funktionieren. Durch viele Möglichkeiten mit Missionaren zu reden, fingen wir an, ihre Lebensumstände ein wenig zu verstehen.
Auf der Insel Java besuchten wir die Internationale Sprachenschule. Dorthin schicken unterschiedliche Missionsgesellschaften ihre „Einsteiger“ zum Sprachstudium der Landessprache 'Bahasa Indonesia'. Der Besuch des Internats für Missionarskinder stand ebenfalls auf dem Programm.
Für die Zeit im Stamm kauften wir zuvor auf dem Markt ein, u. a. Hühner, die wir zerkleinerten, um sie eingefroren besser mitnehmen zu können. Mit einem kleinen Missionsflugzeug landeten wir sicher mitten im Dschungel auf der Landebahn in der Nähe des Dorfes. Einige von uns traf spätestens dort ein „Hygiene- und Insektenschock“. Während der sechs Tage, die wir dort verbrachten, erlebten wir das Dorfleben hautnah: Zwei Stunden wanderten wir zum Reisfeld, um in der prallen Sonne bei der Ernte zu helfen. Im strömenden Regen und bei Dunkelheit nahmen wir anschließend ein sehr nötiges Bad im Fluss.
Eine Herausforderung stellte sich immer wieder bei vielen Einladungen der Einheimischen: Wie bekomme ich den pechschwarzen und sehr gesüßten Kaffee runter, ohne das Gesicht zu verziehen? Zucker wird als Zeichen größter Wertschätzung angesehen! Neben all den Abenteuern erfuhren wir recht viel über das Leben der Dorfbewohner und der einheimischen Christen. Ihre Zeugnisse machten uns echt nachdenklich.
Mir wurde klar: Entsprechend seinen Fähigkeiten ist jeder Christ gefordert, etwas zu tun. Ob Mitarbeit im Stamm, Unterstützungsarbeit in der nahe gelegenen Stadt oder „nur“ Spenden- und Gebetshilfe in Deutschland spielt keine Rolle. Letztlich ist es egal, was wir tun. Aber für all die
Menschen, die Jesus nicht kennen und noch immer in der Dunkelheit leben, ist es lebenswichtig, dass wir überhaupt etwas tun!
Dieser Einsatz rüttelte jeden von uns wach und zwar so eindrücklich, dass dies unser ganzes Leben prägen wird."
Christine Porsche & Manuela Grösch
Auch du kannst einen solchen Einsatz miterleben! Lass dich herausfordern und informiere dich hier über den nächsten Kurzeinsatz!
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