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Den Focus zurecht rücken...
Im Oktober 2006 war eine Missions Focus Gruppe in Senegal, um vor Ort mit ihren Augen zu sehen, was der Herr in Westafrika tut.
Wer einmal bei einem Einsatz dabei gewesen ist weiß, dass solche Eindrücke intensiv und bleibend sind.
Lydia Heck berichtet von dem Besuch in einem Dorf, der vom Lernen über viele Themen der Missionsarbeit und dem ganz anderen Leben in Dakar eingerahmt war:
"Für eine Woche waren wir mittendrin im Alltag von Missionaren, die bei einer unerreichten
Volksgruppe leben und arbeiten. Die Safen haben bisher noch nichts vom Evangelium hören können und es gibt auch keine Bibelübersetzung in ihrer Sprache. Im Dorf leben zwei Missionarsfamilien, die sich aber noch mitten im Kultur- und Sprachstudium befinden. So müssen die Menschen noch länger auf die Botschaft des Lebens warten. Sie sind gefangen im Animismus, dem Geisterglauben, der z. T. mit dem Islam vermischt ist - und haben soviel Angst.
Es war sehr beeindruckend, das Zeugnis der Familie Klassen zu hören. Ihre Möglichkeiten,
Beziehungen zu Freunden, Familie, Gemeinde im Heimatland zu pflegen, sind nur im geringen Umfang möglich. Es gibt Momente, da gewinnt Einsamkeit und Heimweh Raum… Diese Nöte haben uns angesprochen, wie sehr die Missionare unser Beten, aber auch unser Ermutigen brauchen. Wir bekamen einfach realistische Einblicke in das Leben von Missionaren, die „ganz normale Menschen“ sind.
In manchen von uns wurden Fragen wach: Was darf es mich denn kosten, in völliger Hingabe, mit dem HERRN zu leben? Wie viel Liebe für die vielen verlorenen, unerreichten Menschen trage ich in meiner Seele? Wie viel habe ich davon 'begriffen', was der HERR für mich und für jeden einzelnen Menschen getan hat?
In mir erlebte ich auch eine Veränderung. Wenn du für die vielen unerreichten Stämme betest – und mir sind sie schon lange ein Anliegen, dass mir der Herr selbst aufs Herz gelegt hat – und sie dann nicht mehr nur „Völker irgendwo“ sind, sondern du ein wenig Einblick in ihr Leben nehmen durftest, dann werden aus Zahlen Menschen. Du kannst ihnen ins Gesicht schauen, erlernst ihre Namen und ein wenig von ihrer Sprache, teilst eine Mahlzeit mit ihnen, hältst ihre Kinder im Arm… Danach kannst du nicht mehr die Gleiche bleiben, die du vor der
Begegnung mit diesen Menschen gewesen bist.
Mir war schon vorher bewusst, dass der Herr jeden Seiner Jünger mit hinein nehmen möchte in Seinen großen Auftrag, hinzugehen. Doch war ich innerlich der Überzeugung, für den Dienst bei unerreichten Völkern braucht der Herr auch ganz „besonders fähige Missionare“; nicht so jemanden wie mich, die in sich recht klein und schwach ist.
Durch die Begegnung mit den verlorenen Menschen von 'Angesicht zu Angesicht' wurde mir neu klar, es gibt noch so viele Menschen, die noch nie vom Herrn Jesus hören durften. Der Herr möchte, dass alle Menschen gerettet werden zu Seiner Ehre! Ja er möchte sich gerade in und durch meine Schwachheit verherrlichen. Ich darf zu den begnadigten und beauftragten Menschen gehören. Im Schatten Seines Kreuzes kann ich nur auf die Knie fallen und Ihn bitten: 'Nimm mein Leben, Herr Jesus, nimm es ganz'. Es ist das Geringste, was ich Ihm
aus Dankbarkeit und Liebe bringen kann. Welch ein einzigartiges Vorrecht, den Retter zu den Menschen hinaus zu tragen… wo auch immer Er mich haben möchte… Wir danken auch für alle, die unsere Reise im Gebet begleitet haben. Es ist in Worten nicht auszudrücken, welch ein kostbares Privileg es ist, dabei gewesen sein zu dürfen. Danke, Herr Jesus!!”
Auch du hast die Möglichkeit, einen solchen Einsatz mitzumachen! Informiere dich hier über die nächsten Einsätze! |