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DRITTKLÄSSLER KAUFEN EIN FLUGZEUG?!

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Renee stellt ihrer Klasse das Kodiak-Projekt vor.

2010.02.05

Molly Lowtons Drittklässler an der christlichen Heritage Schule im amerikanischen Indianapolis waren ganz begeistert von ihrem besonderen Projekt. Sie haben ihre Sparschweine gelehrt und ihr Taschengeld gespendet, damit ein Flugzeug vom Typ Kodiak für New Tribes Mission gekauft werden kann.

Im Unterricht hörten die Kinder Missionarsgeschichten und wurden dadurch angeregt, sich selbst in Missionsarbeit einzubringen. Die Geschichte von Jim Elliott und seinen vier Freunden hatte ihre kleinen Herzen tief berührt. Sie waren 1956 beim Versuch, einen abgelegenen Volksstamm in Ecuador zu erreichen, ums Leben gekommen. Besonders fasziniert waren sie von der „gelben Holzbiene", die von Nate Saint gesteuert wurde.

Innerhalb von wenigen Tagen hatte die Schulklasse herausgefunden, dass viele alte Flugzeuge, die von Missionsgesellschaften wie NTM benutzt werden, ersetzt werden müssen. Nach weiteren Nachforschungen starteten sie das Projekt „Kodiak". Sie wollten einer Missionsgesellschaft bei der Anschaffung eines neuen Flugzeuges helfen.

Es begann im Januar 2006 damit, dass eine der Schülerinnen, Renee, eine „Notfall-Sitzung" mit ihrer Schwester und ihren Cousinen einberief, um über die Verwendung von ihren Familienrücklagen zu diskutieren. Sie hatten abgestimmt, eine Spende zum Kauf eines Flugzeugs zu machen. Ihre Entscheidung hatte eine wahre Lawine ausgelöst. Renees Klassenkameraden waren mit eingestiegen, und die Aufregung wuchs mit dem Anstieg des Spendenbetrags.

Die Kinder setzten ihre kreative Ideen in die Tat um. Courtney bat die Gäste ihres Kindergeburtstags, anstatt ihr Geschenke mitzubringen lieber für das Kodiak Projekt zu spenden. Sie war mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem, weil ihre Eltern angekündigt hatten, den zusammen gekommenen Betrag zu verdoppeln.

Kevin überraschte seine Mutter als er sagte, dass er 50 Dollar seiner Ersparnisse für den Kauf der Kodiak spenden möchte. Als seine Mutter ihn fragte „Bist Du Dir auch sicher?" sagte der Junge: „Ja. Ich kenne einen Bibelvers, in dem steht, wenn man sein Geld Gott gibt, wird er es einem hundertfach zurückerstatten, und ich dachte, wenn ich mein Geld Gott gebe, dann wird er Papa einen Check ausstellen."

Sydney brachte eines Tages einen Umschlag mit in die Klasse und überreichte ihn Frau Lawton. Auf dem Umschlag stand „Schule", und er enthielt 51,75 Dollar- ihr gespartes Taschengeld.

Die Eltern unterstützten die Bemühungen ihrer Kinder. So hatte eine Mutter die Idee, Donuts zu verkaufen und den Erlös für das Kodiak-Projekt zu spenden.

Renees Vater stellte eine Anstecker-Maschine zur Verfügung. Die Schüler stellten spezielle „Kodiak-Anstecker" her und verteilten sie an diejenigen, die für das Projekt spendeten. Kayleigh verteilte mehrere davon und sammelte 115 Dollar an Spenden ein.

Fünf von Frau Lawtons Schülern hielten eine Präsentation vor einer Stiftung im Ort.

„Wahrscheinlich überlegen Sie sich jetzt, wie eine dritte Klasse bloß ein Flugzeug kaufen könnte" wandte sich Michael an den Stiftungsvorstand. „Unsere Klasse glaubt an Jesus Christus, und dass er es uns ermöglichen wird, das Geld für den Kauf des Kodiak Flugzeugs zu kaufen."

Der Preis, den eine Missionsgesellschaft für eine Kodiak zahlen muss, ist 375.000 Dollar- Preisnachlässe und entsprechende finanzielle Mittel eingerechnet.

Michael verdeutlichte die Ernsthaftigkeit seiner Überzeugung, als er einen Beutel voller Münzen mit zur Schule brachte. Im Beutel waren insgesamt 157 Dollar, die er für einen Computer gespart hatte.

„Gott zeigt mir, dass ich Missionarin in Indien werden soll" sagte Megan zum Stiftungsvorstand. „Ich möchte jetzt anfangen ein Missionar zu sein, indem ich anderen Missionaren helfe."

„Was für eine geniale Sache, dass wir Geld für ein Flugzeug sammeln können, mit dem die Missionare in den Dschungel fliegen können um den Menschen von Jesus zu erzählen" fügte Renee hinzu.

Fortsetzung folgt nächste Woche.

Danke Gott, dass Er sein Reich auch an abgelegenen Orten baut und dass niemand zu jung oder zu alt ist, um bei seinem Missionsanliegen mitzuarbeiten. Danke, dass er viele Herzen von jungen Schülern geöffnet hat.

 
 
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