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Rindilav mit ihrer Tochter Phoebe. |
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2010.08.27
Papua-Neuguinea: Als Bo'wol, ein Gläubiger aus der Volksgruppe der Simbari, die Schläge seiner Frau nicht erwiderte, führte diese ungewöhnliche Reaktion zur Bekehrung seines Sohnes.
Was war passiert? Ein Dieb aus einem anderen Dorf stahl Früchte aus Bo'wols Garten. Bo'wol entschied sich, mit Gnade zu reagieren, weil er hoffte, dass der Dieb den Unterschied bemerken würde, den Jesus in Bo'wols Leben machte.
Dies allerdings erzürnte Bo'wols Frau, und sie begann, auf ihn einzuschlagen. Er setzte sich nicht zur Wehr, sondern dachte stattdessen an den Schmerz, den Jesus wegen ihm erduldet hatte. Die Nachricht von diesem Ereignis begann sich im Dorf auszubreiten, und die Leute waren erstaunt. "Er hat sie nicht zurück geschlagen", sagten sie.
Aufgrund von Bo'wols Verhalten öffnete sich sein ältester Sohn, der dem Glauben seit Jahren widerstand, nun für das Evangelium. Er hörte zu und nahm Jesus als seinen Retter an. Danach wurde auch seine Frau Rindilav gläubig.
Die Missionarin Lori Morley war sehr erfreut, als sie ins Dorf zurückkam und über die Veränderung in Bo'wols Familie hörte.
"Stellt euch meine Überraschung vor, als ich zurückkam und meine frühere Lese-Schülerin Rindilav nun auch als meine Schwester im Herrn begrüßen konnte!" schrieb sie. "Wenn ich die Begeisterung der Simbari-Gläubigen über die Dinge sehe, die sie aus Gottes Wort lernen, und wie sie diese Dinge dann in ihrem Leben umsetzen, dann fordert das mich in meiner eigenen Nachfolge heraus. Gerade jetzt werden die Gläubigen im Römerbrief unterrichtet, und sie sind schon in Kapitel acht."
Bitte bete für Bo'wol und die anderen Simbari, welche die Prinzipien vom Römerbrief hören und anwenden. Bete auch für Lori, die unter ihnen arbeitet. |