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Po Sit kennt sich bestens aus und hat eine Gabe, die Isan Kultur zu erklären. |
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2009.10.23
Thailand: Eine fremde Sprache zu lernen ist immer schwer. Ohne einen guten Sprachhelfer allerdings ist es fast unmöglich. Nachdem Martin Schumachers Sprachhelfer plötzlich verstarb, war die große Frage: wie kann es weitergehen? Doch Gott hatte einen perfekten "Ersatzmann".
Es war erst vor wenigen Monaten, dass Martin plötzlich seinen Sprachhelfer Pho Män aus dem Volkstamm der Isaan verlor. Er stand damit vor einem echten Problem. Einige Missionare in Thailand mussten in der Vergangenheit ihren Dienst schon beenden und das Land verlassen, weil es einfach niemanden gab, der ihnen half!
Aber Gott hatte schon jemand vorbereitet. Es war Pho Mäns Vater, Pho Sit, der Dorfchef, der Martin seine Hilfe anbot! So konnte Martin sein Studium der Isaan Sprache und Kultur fortzsetzen mit dem Ziel vor Augen, ihnen einmal Gottes Wort in einer klar verständlichen Art und Weise darzustellen.
Martin berichtet: "In den vergangenen Monaten habe ich verschiedene Dinge mit ihm durchgearbeitet und besprochen, wie z.B. Verwandschaftsverhältnisse und die dazugehörigen Begriffe, den Reisanbauzyklus, eine Beerdigung mit all ihren Abläufen und Zeremonien und anderes mehr."
Weiter schreibt er: "Da Pho Sit Dorfchef ist, kommen mir sein Wissen und seine Einsicht sehr zu Gute. Und das ist es, was ich in dieser dritten Etappe des Sprach- und Kulturstudiums brauche. Jemand, der mir erklärt, was man durch reines Beobachten nicht sehen und verstehen kann. Jemand, der mich mit hinein nimmt in die Dinge, die jeder weiß, der in dieser Kultur aufgewachsen ist. Danke, für all eure Gebete! Sie sind erhört worden!"
Bete bitte für Martin und Po Sit, wenn sie zusammen arbeiten, damit Martin die Sprache und Kultur der Isaan richtig verinnerlicht, um später einmal das Evangelium in einer verständlichen Weise weitergeben zu können. |