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Leute halten sich an einer Leine fest, um nicht von den Fluten fortgerissen zu werden

2009.10.02

Am Samstag, den 26. September, zog der Tropensturm "Ketsana" über Manila her und richtete die größte Überschwemmung seit 42 Jahren an.

Die Behörden arbeiten seit Montag mit Hochdruck daran, die Verbreitung von Krankheiten in dem flutgebeutelten Manila zu verhindern.

Fast neun Stunden lang wütete der Tropensturm über der Hauptstadt und den nahegelegenen Provinzen und sorgte an einigen Orten für über sechs Meter hohe Überschwemmungen. Es waren die schwersten Regenfälle seit 1967.

Die Zahl der Todesopfer ist auf mindestens 240 angestiegen. Das teilte die Regierung in Manila mit. Mehrere tausend Einwohner mussten von den Dächern ihrer Häuser gerettet werden, und mehr als 435.000 Menschen wurden obdachlos. Viele Menschen verloren durch die Flut ihren Besitz.

Manfred Happel schreibt: "Durch den Sturm waren auch NTM-Missionare in Manila betroffen. Bei einer Familie wurde das Erdgeschoss etwa zwei Meter hoch überflutet und sie verloren so ziemlich alles, was nicht wasserbeständig war.

Von den deutschen Missionaren hatte Werner Schneidmüller als einziger einen größeren Schaden zu verzeichnen. Sein Auto wurde überflutet, und das Wasser drang in seine Wohnung ein, wo es in der unteren Etage Schaden anrichtete.

Viel stärker waren vor allem einige unserer philippinischen Mitarbeiter betroffen. Zwei Familien mussten auf dem Dach ihres Hauses Zuflucht suchen, und ihre Situation war äußerst gefährlich. Ein Team von Missionaren rettete einige von ihren Dächern. Sie verloren praktisch alles, was im Haus war. Bei einem Haus wurde sogar eine Wand weggespült."

Mittlerweile geht das Wasser wieder erheblich zurück. "Rettungsorganisationen sind unterwegs, und viele Missionen und Missionare sind involviert", berichtet ein Leiter von NTM auf den Philippinen.

Bitte bete, dass Missionare und gläubige Filipino Möglichkeiten finden, Gottes Liebe tatkräftig an diejenigen weiterzugeben, die Menschen oder Besitz verloren haben.

 
 
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